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Annemarie Kury

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186. Bosnienfahrt von Annemarie Kury, begleitet von Dorothea Schiller-Berg und Ruth Deutsch-Hohberg,
18. März – 25. März 2018

(Reisebericht von Ruth Deutsch-Hohberg)

18. März 2018

Um 7:30 startet die 186. Fahrt von Annemarie Kury. Das Auto ist vollgepackt mit Spenden, vorrangig medizinische Hilfsgüter. Drei Sitzplätze sind gerade noch frei. Der Winter ist zurückgekehrt und wir fahren durch Schneematsch Richtung Ungarn, im weiteren Verlauf über Kroatien nach Bosnien. Das Bangen vor den Grenzen ist diesmal unbegründet, der positive Gedanke begleitet uns und überträgt sich anscheinend auch auf die Zöllner – sie haben keine weiteren Fragen an uns und winken uns durch. Um 16:30 landen wir in Bikodge bei Fadila und Vehid. Es wird ausgeladen, der nächste Tag vorbereitet und  müde schlafen wir in einem, noch etwas kühlen Haus ein. Leider macht sich auch in Bosnien die Winterrückkehr bemerkbar. Wir ahnen noch nicht, wie oft wir diese Woche das Auto vom Schnee befreien werden müssen.


19. März 2018

Ist das eine Begrüßung in Koraci Nade (=Schritte der Hoffnung), dem Tageszentrum für Kinder mit multiplen Behinderungen. 

Ein richtiges Empfangskomitee der Angestellten, aber auch fröhliches Lachen der Kinder und emsiges Werken und Basteln begrüßen uns. Hier treffen wir Maid, Koordinator des Vereines rot-weiß-rote Freude/ Stiftung XXXLutz, der uns die ganze Woche begleiten wird. Er ist unwahrscheinlich umsichtig und empathisch bei allen Hausbesuchen und bei der Kommunikation und Übersetzung unverzichtbar.

fotoDas Zentrum ist geprägt von Wärme, Harmonie und vielfältigem Angebot für Kinder und Jugendliche mit körperlichen und kognitiven Problemen. Finanziell ist es dank des Vereines rot-weiß-rote Freude halbwegs  gesichert. Die Leiterin, Yasmina Krisova, gibt einen wirtschaftlichen Überblick und berichtet über anstehende Probleme - aber auch Erfolge.    Das Therapiebecken in einem wunderschönen Raum kann heizungsbedingt  nur im Sommer betrieben werden. Hier sollen wir am Ende der Woche erfahren, dass dieses Problem in Angriff genommen wird. Die Gehälter der Therapeuten sind gesichert. Ich nehme noch zwei Krankengeschichten nach Wien mit, in der Hoffnung, dass ich medizinische Spezialisten finde, die mit ihrer Expertise die weiteren notwendigen medizinischen Schritte empfehlen.

Zu diesem Treffen stoßen auch Oberst Dr. Alexander Wolfgang Wallinger und Vizeleutnant Walter Zoffmann/ CIMIC Sarajewo dazu. Sie werden uns die ganze Woche begleiten. Für zwei Tage begleiten noch zusätzlich der Heerespressefotograf Sartory und sein Fahrer Daniel Heszheimer. 

Ab in den Supermarkt, sonst wird es zu spät! Zwei riesige Kartons Lebensmittel werden für Ajka und ihre Familie zusammengestellt. Dann fahren wir mit drei Auto zu Familie Kesetovic. Wir können im Garten parken. Die Mutter Amira begrüßt uns. Die Kinder Isaak(19), Soraya(18) und Selma(14) sind in der Schule. Im nicht sehr warmen Wohnzimmer besprechen wir die aktuelle Situation und besuchen ihren Ehemann Nevres. Dieser liegt seit 2012 unverändert im Wachkoma. Nach einem längeren, aufgrund einer Lungenentzündung, Krankenhausaufenthalt wird er wieder liebevoll zu Hause gepflegt. Er hat extreme Kontrakturen, liegt nur mehr in Embryostellung, muss regelmäßig abgesaugt werden und wird künstlich ernährt. Ist das eine Liebe und Aufopferung! Wir werden am Samstag nochmals vorbei schauen um auch die Kinder zu treffen.

Weiter geht es zu Fuß über einen schmalen, unwegsamen Weg zum Haus von Ajka, Rashid und ihren vier Kindern. Unsere Begleitherren schleppen die schweren Lebensmittelpakete bergauf und bergab und wir landen bei dem kleinen Haus.

fotoAjka ist Kohlenträgerin und arbeitet alleine für ihre Familie. Ihre Depressionen sind derzeit stabil. Der elfjährige Sohn Edin, versuchte sich im Herbst umzubringen, es geht ihm wieder besser - er wird psychologisch begleitet. Allerdings stürzt er sich ins Lernen und macht Druck auf alle Familienmitglieder, dass er dafür einen eigenen Raum braucht. Er lernt oft bis 2 Uhr in der Früh. Das einzige Schlafzimmer, ehemals mit Spendengeldern  wohnlich gemacht, ist schimmlig und beinhaltet nur eine schmutzige Matratze und eine kaputte Couch. Hier werden in der kommenden Woche zwei Schlafcouchen und ein Schreibtisch von uns für Edin und seine Schwester gekauft.
Ajka freut sich riesig über die Samen und drei Blumenkisten in rot, weiß und rot. Wir staunen über die Ordnung in dem Haus, die durch Annemarie erst in den letzten Jahren erarbeitet werden musste.

 

 

20. März 2018

foto Es schneit schon wieder und es geht heute 1,5 Stunden nach Teocak. Wir besuchen den kleinen Ramo – einen schwerstbehinderten Buben, er ist ca.14 Jahre alt und liegt ebenfalls mit heftigen Kontrakturen auf der Couch im Wohnzimmer.

In eine schmutzige Decke eingewickelt freut er sich über den Besuch. Jede Berührung, jedes Streicheln von Dorli entlockt ihm ein wohliges Geräusch und zaubert ein Lächeln auf sein Gesicht. Sein Gesundheitszustand hat sich seit dem letzten Jahr verbessert. Die kleine Schwester erzählt von der Schule und zeigt ihr neuestes Spielzeug – ein selbstfahrendes Auto auf einer Miniautobahn aus Plastik. Der taubstumme Vater und die Mutter freuen sich über die Austronautenkost und die Pflegeprodukte für Ramo.

 

fotoWeiter geht es mit einer Lebensmittelschachtel zu der Familie Karamujic und ihren fünf Kindern. Die  geistig behinderte Tochter begrüßt uns mit einem Tobsuchtsanfall, da sie das Fenster unbedingt geöffnet lassen möchte. Es hat Minusgrade, Geld für Kohle fehlt und das Haus sollte nicht unnötig auskühlen. Sie ist kaum zu bändigen. Das Fenster muss geöffnet werden, ein Tuch wird vorgehängt. Der kleine Bruder, ohne Socken, zeigt mir seine Schulhefte und zeichnet mir eine wunderschöne Zeichnung. Er hat erst nachmittags Schule, seine älteren Geschwister sind vormittags in der Schule.


fotoStehendes Picknick in Kälte und Nässe – der Wind bläst unbarmherzig.
Nicht weit ist der Weg zu Samanta und ihren acht Kindern. Es ist warm im Haus und wir erhalten heißen Tee. Ein entzückender Empfang, aber der Familie geht es nicht gut. Die Nachbarn, ehemalige Sträflinge, bedrohen immer wieder die Familie, die versucht, ein rechtschaffenes Leben zu führen. Samantas epileptische Anfälle treten dank der Medikamente nicht mehr auf. Die älteste Tochter sammelt Eisen und hat mit Erspartem ein Haus um € 7.000,- gekauft. Sie werden es uns zeigen und der Kommandant des LOT-Hauses in Tuzla Gernot Schwarzenberger, ein Baufachmann, wird es bei einer seiner Patrouillefahrten besichtigen. Ein Brunnen ist vorhanden und  Strom muss nur angeschlossen werden. Eine Tochter macht eine Elektrikerausbildung(Schule) und wird hier unterstützen können. Zwei Kinder stoßen, von der Schule kommend,  zu unserem Besuch dazu und begrüßen uns höflichst und herzlich.

fotoAbschluss dieses Tages ist bei Samira und ihren drei Kindern(zwei davon sind schwerst behindert). Samira  hat aufgrund ihrer Krebserkrankung  lange Krankenhausaufenthalte hinter sich und muss in diesen Wochen eine sehr schmerzhafte Strahlenbehandlung in Sarajewo über sich ergehen lassen. Ihre Mutter ist zur Unterstützung da und unterstützt die Familie. Im Schlafzimmer ist Schimmel und es braucht dringend eine Isolierung. Auch hier gibt es finanzielle Unterstützung und der Familienvater wird dies rasch mit dem notwendigen Material erledigen.

 

 

 

21. März 2018

Frühlingsbeginn und 30 cm Neuschnee!

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Fahrt nach Doboj Istak in die Einrichtung der Emmausgemeinschaft. Eine Anlage, die in den letzten acht Jahren aufgebaut wurde und nun 440 Menschen in Vollbetreuung beherbergt. Das sind sozialbedürftige Menschen, alte Menschen,  alleinstehende Mütter, die hier Begleitung und Pflege finden. Es gibt kleine Wohneinrichtungen, Jugendwohngemeinschaften, Verpflegung, Kinderbetreuung.

fotoWir treffen Safeta und ihre zweijährige Tochter Suada – die Wiedersehensfreude ist groß. Safeta hat zirka sechs Kinder geboren und ziemlich alle Schattenseiten des Lebens kennengelernt. Sie hat einen Vormund und für die Entwicklung der Kleinen ist in dieser Gemeinschaft gut gesorgt. Aber Safeta ist ein Wandervogel und es zieht sie bereits zum Vater des Kindes, der demnächst aus dem Gefängnis entlassen wird. Annemarie konnte ihr sicher für einige Zeit die Zuversicht und Dankbarkeit über diesen Platz vermitteln, aber wie lange wird dies halten?

Nach diesem sehr positiven Besuch geht die Fahrt weiter zu Luka. Seine Lebensgefährtin Grozdana, die er lange gepflegt hat, ist im Oktober gestorben. Er erzählt, dass er erst jetzt realisiert, wie intensiv sie doch emotionell verbunden waren und beschreibt ihren Tod – dies klingt so friedlich und geborgen. Trotz einer sehr guten Nachbarschaft führt er ein sehr einsames Leben. Er lässt es sich nicht nehmen uns Schafwollstrümpfe und einen selbstgebrannten Schnaps für Annemarie zu schenken.

Nach einer Suppeneinkehr beim von uns genannten, „Kirchenwirt“ – ein muslimisches Gasthaus neben einer Moschee in Tuzla -  bestücken wir wieder zwei Lebensmittelschachteln – oh, ist es schön, dass wir unsere Abordnung vom Bundesheer zum Tragen haben – und besuchen Herrn Svabic und seine Kinder Ivana und Daniel. Sie leben in einem Haus mit extrem schlechter Luft im Wohnzimmer. Der Geruch nach Schimmel, Feuchtigkeit und Zigarettenrauch ist sehr gewöhnungsbedürftig. Es ist nicht sehr warm und die Deutschkenntnisse von Ivana lassen sehr zu wünschen übrig. Der Tod der Mutter vor vier Jahren hat den Kindern sicherlich sehr zugesetzt, trotzdem gibt Annemarie klar zu verstehen, dass sie nach einigen Jahren Jahren Deutschunterricht mehr Kenntnisse erwartet und der Vater hier mehr einfordern und unterstützen muss.

Daniel macht eine technische Ausbildung, für deren Praxis er einen Führerschein braucht. Er möchte nach der Ausbildung zu Verwandten nach Wien übersiedeln. Das Geld ist knapp und reicht nicht ohne Unterstützung von Annemaries Spendengeldern. Viele Stromrechnungen werden zu spät bezahlt und die Mahngebühren schlagen zu.

Der Tag neigt sich dem Ende zu und es geht zu Familie Bajric und ihrem schwer spastischen Sohn Suljo. Dieser freut sich enorm über unseren Besuch und besonders über die Soldaten. Das alte Ehepaar ist über achtzig Jahre alt und der Mann bereits etwas dement. Sie pflegen und begleiten ihren Sohn liebevoll. Die Mutter hat mit ihm eine spezielle Gebärdensprache entwickelt und trotz aller Not ist eine friedliche Ausstrahlung vorhanden. Frau Bajric freut sich sehr über die Samen, Blumenzwiebeln und berichtet von der letzten Ernte. Derzeit ist sie infolge eines Sturzes durch ihre gebrochenen Rippen etwas beeinträchtigt. Ohne unsere finanzielle Unterstützung könnte diese Familie nicht ausreichend essen und heizen.

22. März 2018

9:00 Treffpunkt im LOT-Haus – Komm. Gernot Schwarzenberger heißt uns herzlich willkommen!

fotoHeute fahren wir mit Gernot Schwarzenberger Richtung Lopare um das zukünftige Haus von Samanta zu besichtigen. G. Schwarzenberger, im Zivilberuf Bauingenieur, hat mit akrobatischen Leistungen den Dachstuhl besichtigt und dann das Resümee „tauglich“ abgegeben. Es ist noch viel zu tun. Aber mit Geschick, Eifer, Ehrgeiz, Fleiß und Sparen wird hier bald ein wohntaugliches Haus stehen - im Garten sollen die Ziegen grasen und ein Gemüsebeet wird natürlich auch angelegt. Hier sieht man, wie dank Annemaries jahrelanger Begleitung, sich Positives entwickelt hat und vor allem auch die Kinder erkannt haben, dass durch Fleiß und Arbeit viel entstehen kann. Die gemeinsame Ernte ist spürbar.

Auf der Rückfahrt machen wir einen kurzen Halt bei der Gedenkstätte für die jugendlichen  Opfer eines Granatenangriffes während einer Waffenruhe im Krieg. Siebzig junge Menschen wurden damals in den Tod gerissen und Annemarie erzählt über das Schicksal einer jungen Frau, deren kleiner Sohn durch Glück überlebte und heute als Therapeut in Koraci Nade arbeitet.

Am Nachmittag fahren wir mit zwei großen Lebensmittelschachteln in die Romasiedlung. Es  ist kalt und das Leben im Freien ist daher sehr gedämpft und ruhig. Rasch taucht eine Frau mit Kleinkind auf und bittet um Geld. Annemarie vertröstet sie und gibt ihr am Ende des Siedlungsbesuches eine kleine Summe.

Zuerst besuchen wir Frau Karic und Tochter Damira. Pflegesohn Amel wurde vor wenigen Tagen durch die Jugendfürsorge in einem Waisenhaus übernommen. Warum, ist nicht zu eruieren. Er dürfte sich etwas herum getrieben haben und die jetzige Gleichmäßigkeit ist für seine weitere Entwicklung sicherlich von Vorteil. Damira macht eben den Schulabschluss und möchte danach eine Friseurlehre beginnen. Die Patenschaft für Damira trägt Früchte.

fotoWeiter geht es steil bergauf zu Familie Cikaric mit den Kindern Roberto, Mirella, der kleinen Miranda und der schwer behinderten Mirsada – sie liegt teilnahmslos, auch mit starken Kontrakturen,  auf der Couch.
Die Kleine turnt auf G. Schwarzenberger herum. Die Kinder gehen zur Schule und es wird immer wieder am Haus herum gebastelt – derzeit gibt es nur einen Wohnraum

 

 

 

 

23. März 2018

Erneuter Schneefall über Nacht. Vormittags Gespräche und Bearbeitung von Emails in Koraci Nade.
Kurzbesuch von Annemarie bei Frau Krupic. Sie hat Besuch und Annemarie gibt nur ein Päckchen ab.

fotoZu Mittag treffen wir beim „Kirchenwirt“ Sejfo (Safetas Sohn, der im Waisenhaus aufgewachsen ist). Er ist erfolgreich im 3. Semester seines Studiums der Sportwissenschaft. Da er versuchte möglichst rasch viele Prüfungen zu machen, ist sein Notendurchschnitt nur 7,5. Stipendium gibt es aber erst ab 8,1. Daher ist das Geld knapp. Im Sommer muss er von der Uni aus an einem Tauchpraktikum teilnehmen – Annemarie springt ein mit € 300,- und Oberst Dr. Wallinger organisiert über eine befreundete Familie eine Taucherbrille und Flossen.


Etwas später kommt Dzenana, eine Wirtschaftsstudentin. Sie sieht extrem schlecht studiert aber erfolgreich im 5. Semester. Wir versuchen eine beleuchtete Sehhilfe über einen Optikermeister in Österreich zu organisieren. Nach der Mittagssuppe besuchen wir Amel im Waisenhaus. Ein lieber Bub, es hat den Anschein, dass es ihm gut geht. Taschengeld steht ihm erst nach einem Jahr zu. Da das Gespräch in Anwesenheit von einem Sozialarbeiter und seinem Erzieher stattfindet, übergibt Annemarie Geld für Kleidung und einen Betrag für monatliches Taschengeld (KM 15,- umgerechnet ca. € 7,-).

fotoNachmittags führt uns der Weg zu den Brüdern Ramo und Ibro, zwei Buben mit viel Geschichte. Die beiden zu 70% behinderten Buben freuen sich riesig. Die Pflegeeltern erzählen und berichten wie schwierig die Erziehung ist, wie viel sie essen, dass sie zu wenig Geld erhalten und sie wollen aber unbedingt für die beiden Buben weiterhin sorgen. Die Familie hat noch einen Pflegesohn, der bei unserem Besuch auch anwesend ist.

 

 

24. März 2018

Der letzte Tag, ein Samstag, ist angebrochen. Diesen Tag begleitet uns Mima, ein ehemaliges Patenkind von Annemarie. Mima hat erfolgreich ihren beruflichen Weg gemacht.

Annemarie trifft eine junge Arztfamilie, deren Kind, nach einer ergebnislosen Fußoperation in Bosnien aufgrund einer Deformation, erfolgreich auf der Stolzalpe in Österreich operiert wurde.

Der letzte Besuch gilt Mirsada im Altersheim. Die Kontrakturen von Mirsada fesseln sie an den Rollstuhl, sie ist kaum verständlich und erzählt von ihren Sorgen.

Ein zweites Mal fahren wir zum Abschluss zur Familie Kesetovic. Soraya uns Selma sind zu Hause. Selma begrüßt kurz und lässt nur Annemarie zu einem Gespräch heran. Sie lebt in ihrer Welt, erhält Psychotherapie und fühlt sich in der Schule überfordert. Soraya hat derzeit die Abschlussprüfungen ihrer Pflegeausbildung und hat sich enorm in puncto Reife entwickelt. Sie verbrachte ja vor zwei Jahren eine Woche in Wien und machte ein Praktikum im Rudolfinerhaus.

fotoEine anstrengende Woche liegt hinter uns. Ich war das erste Mal mit Annemarie Kury in Bosnien und bin voll Bewunderung für ihren Einsatz und die daraus resultierende Ernte der jahrelangen, selbstlosen Begleitung vieler Familien.

Eine sehr bereichernde und sinnvolle Urlaubswoche, fern ab von den täglichen Herausforderungen des Managements einer modernen Privatklinik in Wien.

 

Ich bin dankbar für alle Begegnungen und freue mich, dass die „Schritte der Hoffnung“ von Koraci Nade Schritte des Erfolges wurden. Durch die Unterstützung des Vereines rot-weiß-rote Freude wurden Visionen zur Realität.

Annemarie Kury, Dorli Schiller-Berg und Ruth Deutsch-Hohberg danken für Ihre Spenden und Patenschaften. Durch diese konnte bereits so viel Not gelindert werden, aber auch Selbsthilfe gefördert werden.

Ebenso haben viele junge Menschen durch eine bildungsmäßige Unterstützung erfolgreich ihren beruflichen  Weg gemeistert.

Mit lieben Grüßen,

Deine / Ihre / Eure
 
Annemarie Kury, Dorli Schiller-Berg, Ruth Deutsch-Hohberg

Über diesen Link können Sie den Reisebericht auch als pdf-Datei downloaden.